JTL WMS Einrichten: Was sich für wen rechnet, und ab wann
Kernaussagen
- Mobile Lagerverwaltung beschleunigt Kommissionierung und Inventur.
- Ab 500 Artikeln lohnt sich die digitale Prozessoptimierung für Ihr Unternehmen.
- Individuelle Anpassungen vermeiden typische Einführungsfehler im Lager.
- Strukturierte Einrichtung spart Zeit und reduziert manuelle Fehlerquellen.
- Professionelle Begleitung sichert einen erfolgreichen Start in die Lagerautomatisierung.
Funktionsweise und typische Einsatzfälle
JTL-WMS ist eine mobile Lagerverwaltungslösung, die direkt in die JTL-Wawi integriert wird. Sie ersetzt manuelle Prozesse durch scannergestützte Abläufe und ermöglicht eine Echtzeit-Bestandsführung. Jeder Artikel erhält einen festen Lagerplatz, der über Barcodes oder RFID-Tags identifiziert wird. Dadurch entfallen Suchzeiten und Fehlbuchungen.
Typische Einsatzfälle finden sich in Online-Shops mit eigenem Lager. Ein mittelständischer Händler mit 50.000 Artikeln nutzt die Lösung, um Wareneingänge, Kommissionierung und Inventur zu automatisieren. Statt Picklisten auf Papier abzuarbeiten, scannen Mitarbeiter die Artikel direkt am Regal. Das System prüft automatisch, ob der richtige Artikel in der korrekten Menge entnommen wurde.
Wie die Integration in bestehende Prozesse funktioniert
Die Einrichtung beginnt mit der Definition der Lagerstruktur. Dazu gehören Lagerzonen, Regale und Stellplätze. Anschließend werden Artikelstammdaten mit Barcodes verknüpft. Ein jtl wms barcode scanner liest diese Codes ein und übermittelt die Daten an die Wawi. Dort aktualisieren sich die Bestände sofort, auch in verbundenen Shopsystemen wie Shopware oder Shopify.
Besonders effizient ist die Kombination mit dem JTL-Packtisch+. Nach der Kommissionierung prüft dieser die gescannten Artikel gegen den Auftrag und druckt Versandetiketten automatisch. Gleichzeitig werden Tracking-Nummern an die Wawi zurückgespielt. Dadurch reduziert sich die Fehlerquote im Versand.
Für Händler mit externem Fulfillment bleibt JTL-WMS auf das eigene Lager beschränkt. Externe Bestände laufen über das JTL-Fulfillment Network, während interne Prozesse weiterhin über die mobile Lösung gesteuert werden. Beide Systeme lassen sich parallel betreiben, ohne dass Daten verloren gehen.
Zudem unterstützt die Lösung verschiedene Kommissionierstrategien. Dazu gehören:
- Einstufige Kommissionierung (ein Auftrag pro Pickliste)
- Mehrstufige Kommissionierung (mehrere Aufträge in einer Tour)
- Zonenkommissionierung (Aufteilung nach Lagerbereichen)
- Wellenkommissionierung (zeitgesteuerte Abarbeitung)
Durch diese Flexibilität eignet sich JTL-WMS für kleine Lager mit wenigen hundert Artikeln und für größere Bestände mit mehreren tausend SKUs. Die Skalierbarkeit macht die Lösung besonders attraktiv für wachsende Online-Shops, die ihre Lagerlogistik professionalisieren möchten.
Häufige Stolperfallen, und wie wir sie umgehen
Viele Online-Händler starten mit JTL-WMS, ohne die Lagerstruktur vorher zu planen. Dabei führt eine unklare Stellplatz-Hierarchie schnell zu ineffizienten Kommissionierwegen. Besonders kritisch wird es, wenn Artikel ohne feste Lagerplätze eingebucht werden. Das System verliert dann die Übersicht, und Mitarbeiter suchen manuell nach Waren, was die Fehlerquote erhöht und die Bearbeitungszeit verlängert.
Ein weiterer häufiger Fehler liegt in der Benutzerverwaltung. Oft werden zu viele Mitarbeiter mit Vollzugriff ausgestattet, obwohl nur bestimmte Rollen wie „Kommissionierer“ oder „Wareneingang“ benötigt werden. Dadurch entstehen unnötige Lizenzkosten, und sensible Daten sind ungeschützt. Gleichzeitig fehlt vielen Teams eine klare Schulung für die jtl wms barcode scanner-Nutzung. Ohne standardisierte Abläufe scannen Mitarbeiter Artikel falsch oder überspringen Prüfschritte, was zu Bestandsdifferenzen führt.
Wie die richtige Einrichtung diese Probleme löst
Wir beginnen jedes Projekt mit einer detaillierten Lageranalyse. Dabei definieren wir feste Lagerplätze und optimieren die Stellplatz-Hierarchie nach ABC-Kriterien. Schnelldrehende Artikel erhalten kurze Wege, während C-Artikel in weniger frequentierten Zonen platziert werden. Diese Struktur reduziert die Kommissionierzeit in vergleichbaren Projekten.
Zudem setzen wir auf eine rollenbasierte Rechteverwaltung. Jeder Mitarbeiter erhält nur die Berechtigungen, die er für seine Aufgaben benötigt. Das spart nicht nur Lizenzkosten, sondern erhöht auch die Datensicherheit. Für die Scanner-Nutzung entwickeln wir individuelle Workflows, die direkt in der JTL-WMS-App hinterlegt werden. So wissen Ihre Mitarbeiter genau, welche Schritte sie in welcher Reihenfolge ausführen müssen, vom Wareneingang bis zum Versand.
Ein besonderer Fokus liegt auf der Integration mit JTL-Wawi. Viele Händler unterschätzen, wie wichtig eine saubere Datenbank-Synchronisation ist. Wir prüfen vor dem Go-Live alle Stammdaten auf Konsistenz und führen Testläufe durch, um sicherzustellen, dass Bestände in Echtzeit zwischen WMS und Wawi aktualisiert werden. Dadurch vermeiden Sie spätere Inventurdifferenzen und manuelle Nacharbeiten.
- Lagerstruktur: Feste Lagerplätze nach ABC-Analyse, optimierte Kommissionierwege
- Benutzerverwaltung: Rollenbasierte Zugriffe, Lizenzkosten sparen
- Scanner-Nutzung: Standardisierte Workflows in der JTL-WMS-App
- Datenintegration: Echtzeit-Synchronisation zwischen WMS und Wawi
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Außerdem unterstützen wir Sie bei der Konfiguration der jtl wms lagerplätze und der Einrichtung von Inventurprozessen. Dabei nutzen wir die Möglichkeit, Inventuren nach Lagerzonen oder Artikelgruppen zu planen. So können Sie Teilinventuren durchführen, ohne den gesamten Lagerbetrieb zu unterbrechen. Gleichzeitig sorgen wir dafür, dass die Inventurdaten automatisch in die Wawi übernommen werden, ohne manuelle Eingaben.
Was JTL WMS Einrichten konkret bringt
Was unsere Betreuung abdeckt
Die Einrichtung von JTL-WMS erfordert mehr als nur die Installation der Software. Wir begleiten Ihr Unternehmen von der ersten Analyse bis zum erfolgreichen Echtbetrieb, mit klaren Meilensteinen und praxiserprobten Methoden. Dabei setzen wir auf eine modulare Vorgehensweise, die sich an Ihrer Lagergröße und Ihren Prozessen orientiert.
Systemanalyse und Vorbereitung
Bevor die erste Lagerplatzstruktur angelegt wird, prüfen wir Ihre bestehende IT-Infrastruktur. Dazu gehören die Kompatibilität Ihrer Hardware mit jtl wms barcode scanner, die Bandbreite Ihres Netzwerks und die Anbindung an JTL-Wawi. Ein typisches Projekt beginnt mit einer Bestandsaufnahme Ihrer aktuellen Lagerprozesse: Wie viele Artikel bewegen Sie täglich? Welche Versanddienstleister nutzen Sie? Diese Daten bilden die Grundlage für eine maßgeschneiderte Konfiguration.
Außerdem erstellen wir eine detaillierte Checkliste für die Systemvoraussetzungen. Dazu zählen unter anderem:
- Microsoft SQL Server 2019 oder neuer (für JTL-Wawi 1.8+)
- Windows 10/11 Pro oder Server 2019/2022 als Betriebssystem
- Mindestens 16 GB RAM für den WMS-Server bei Lagern mit über 10.000 Artikeln
- Zwei dedizierte Netzwerk-Ports (TCP 1433 für SQL, TCP 8080 für WMS Mobile Server)
Lagerstruktur und Prozesseinrichtung
Die Definition Ihrer jtl wms lagerplätze ist ein zentraler Schritt. Wir legen gemeinsam mit Ihnen eine logische Stellplatz-Hierarchie fest, von der Lagerzone über den Gang bis zum einzelnen Fach. Dabei berücksichtigen wir branchenspezifische Anforderungen: Ein Modehändler mit vielen Varianten (Größen/Farben) benötigt andere Strukturen als ein Elektronik-Shop mit wenigen, aber hochpreisigen Artikeln.
Anschließend konfigurieren wir die Kernprozesse:
- Wareneingang: Automatische Zuweisung von Lagerplätzen basierend auf Artikelattributen (z. B. ABC-Klassifizierung)
- Kommissionierung: Optimierte Picklisten nach Laufweg oder Auftragspriorität
- Inventur: Unterstützung für Stichtags-, Stichproben- und permanente Inventur
- Versand: Integration mit JTL-Shipping für automatische Etikettenerstellung
Dabei setzen wir auf bewährte Standards, die wir in über 50 JTL-Projekten entwickelt haben. Zum Beispiel reduzieren wir bei der Kommissionierung die Laufwege, indem wir die Picklisten nach Lagerzonen sortieren, ein Wert, den wir in vergleichbaren Projekten regelmäßig messen.
Benutzerverwaltung und Schulung
JTL-WMS Advanced und Pro erlauben die Einrichtung individueller Benutzerrollen. Wir legen für Ihr Unternehmen passende Rechteprofile an, vom Lagerarbeiter mit eingeschränkten Funktionen bis zum Lagerleiter mit Zugriff auf alle Reports. Besonders wichtig ist die Verwaltung der mobilen Lizenzen: Jeder jtl wms barcode scanner benötigt eine eigene Lizenz, die wir zentral im System verwalten.
Die Schulung Ihrer Mitarbeiter erfolgt in zwei Phasen. Zuerst trainieren wir Ihre Key-User in einer Testumgebung, die wir mit Ihren echten Artikeldaten befüllen. Anschließend führen wir eine Live-Schulung direkt in Ihrem Lager durch, mit Ihren Scannern und Ihren Prozessen. Dabei legen wir besonderen Wert auf typische Fehlerquellen, wie etwa die korrekte Handhabung von Umlagerungen oder die Behandlung von Retouren.
Go-Live und Support
Der Übergang in den Echtbetrieb erfolgt schrittweise. Zuerst nehmen wir einen Teilbereich Ihres Lagers in Betrieb, um die Prozesse unter realen Bedingungen zu testen. Erst wenn alle Abläufe stabil laufen, schalten wir das gesamte Lager frei. JTL WMS Einrichten minimiert das Risiko von Betriebsunterbrechungen.
Nach dem Go-Live stehen wir Ihrem Unternehmen mit einem strukturierten Support zur Seite. Dazu gehören:
- Ein 48-Stunden-Notfallsupport in den ersten beiden Wochen
- Regelmäßige Performance-Checks der Datenbank (z. B. Index-Optimierung)
- Anpassungen der Lagerplatzstrategie bei Sortimentsänderungen
- Hilfe bei der Integration neuer Versanddienstleister oder Marktplätze
Unsere Erfahrung zeigt: Die meisten Probleme treten in den ersten Tagen nach dem Go-Live auf. Deshalb begleiten wir Ihr Unternehmen in dieser Phase besonders intensiv, mit täglichen Check-ins und einer dedizierten Hotline. So stellen wir sicher, dass Ihre Lagerprozesse von Anfang an effizient laufen.
Der Weg von der Anfrage zum laufenden Betrieb
Die Einrichtung von JTL-WMS folgt einem strukturierten Prozess, der von der ersten Anfrage bis zum produktiven Einsatz etwa 4 bis 8 Wochen in Anspruch nimmt. Dabei hängt die Dauer von der Komplexität der Lagerstruktur und der Anzahl der zu migrierenden Artikel ab. Ein Online-Shop mit 5.000 SKUs benötigt beispielsweise weniger Zeit als ein Händler mit 50.000 Artikeln und mehreren Lagerstandorten.
Schritt 1: Bedarfsanalyse und Planung
Zunächst klären wir gemeinsam mit Ihrem Unternehmen die Anforderungen: Welche Lagerprozesse sollen abgebildet werden? Wie viele jtl wms lagerplätze sind nötig? Welche Scanner-Hardware kommt zum Einsatz? In dieser Phase erstellen wir eine detaillierte Checkliste, die alle Systemvoraussetzungen enthält, von der SQL-Server-Version bis zur Netzwerkbandbreite für die mobile Datenerfassung.
Schritt 2: Systemvorbereitung und Datenbereinigung
Bevor die Software installiert wird, bereinigen wir die Stammdaten in Ihrer JTL-Wawi. Dazu gehören Artikelstammdaten, Lagerplatzdefinitionen und Benutzerrechte. Gleichzeitig richten wir einen Testmandanten ein, in dem alle Prozesse vorab simuliert werden. Dieser Schritt verhindert spätere Fehler im Live-Betrieb und reduziert die Downtime auf ein Minimum.
Schritt 3: Installation und Grundkonfiguration
Anschließend installieren wir JTL-WMS auf Ihrem Server und verbinden es mit der Wawi-Datenbank. Der Einrichtungsassistent führt Ihr Unternehmen durch die Grundkonfiguration: Lagerbereiche werden angelegt, Kommissionierstrategien definiert und Schnittstellen zu Versanddienstleistern wie DHL oder DPD eingerichtet. Besonders wichtig ist die Anbindung der jtl wms barcode scanner, die wir in dieser Phase testen.
Schritt 4: Schulung und Pilotbetrieb
Nach der technischen Einrichtung schulen wir Ihr Team in den neuen Prozessen. Dabei legen wir besonderen Wert auf praxisnahe Übungen, vom jtl wms wareneingang bis zur Inventur. Anschließend folgt ein 2-wöchiger Pilotbetrieb, in dem wir gemeinsam mit Ihrem Unternehmen die Abläufe optimieren. Typische Anpassungen betreffen die Picklisten-Generierung oder die Etikettenformate.
Schritt 5: Go-Live und Feinjustierung
Der finale Schritt ist der Go-Live. Dabei begleiten wir Ihr Unternehmen vor Ort oder remote, um sicherzustellen, dass alle Prozesse stabil laufen. In den ersten Tagen nach dem Start überwachen wir die Performance und passen Parameter wie Lagerplatzzuweisungen oder Benutzerrechte an. Gleichzeitig richten wir ein Monitoring ein, das Ihr Unternehmen frühzeitig über Engpässe informiert.
Außerdem empfehlen wir, nach einigen Monaten eine Bestandsaufnahme durchzuführen. Dabei prüfen wir, ob die geplanten Effizienzsteigerungen erreicht wurden, etwa eine schnellere Kommissionierung oder weniger Fehler bei der Inventur. Viele unserer Kunden berichten von einer Zeitersparnis von bis zu 30% im Lagerbetrieb.
Welche Lösung zu welchem Unternehmen passt
Die Wahl der passenden Lagerverwaltungssoftware hängt von Lagergröße, Artikelanzahl und Prozesskomplexität ab. Während JTL WMS Einrichten für mittelständische Online-Shops mit bis zu 50.000 SKUs optimiert ist, eignen sich andere Systeme für spezifischere Anforderungen.

| Kriterium | JTL-WMS | Plentymarkets WMS | Manuelle Lagerverwaltung |
|---|---|---|---|
| Zielgruppe | Online-Händler mit 500–50.000 Artikeln, Multi-Channel-Vertrieb | Großhändler mit >50.000 Artikeln, FBA- und FBM-Fulfillment | Kleinsthändler mit <500 Artikeln, stationärer Fokus |
| Integration | Mit JTL-Wawi, JTL-Shop, Shopware, Shopify | Eigenes Shopsystem, Amazon, eBay, Kaufland, Otto | Keine automatisierte Anbindung, manuelle Bestandsführung |
| Kostenstruktur | Kostenlos für 1 Benutzer, Advanced ab 99,00 €/Monat, Pro ab 199,00 €/Monat | Setup-Gebühr + monatliche Lizenz, skalierbar nach Auftragsvolumen | Keine Softwarekosten, aber hoher manueller Aufwand |
| Mobile Datenerfassung | Unterstützt jtl wms barcode scanner, MDE-Geräte, Packtisch+ | Eigene Scanner-App, RFID-Unterstützung | Keine Scanner-Integration, papierbasierte Prozesse |
| Lagerplatzverwaltung | Strukturierte jtl wms lagerplätze, dynamische Pickrouten | Mehrdimensionale Lagerzonen, Chaotische Lagerung | Keine digitale Lagerplatzverwaltung |
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Für Händler mit komplexen IT-Projekten bietet sich zusätzlich die Kombination mit odoo projektmanagement it an. Während JTL-WMS die Lagerlogistik abdeckt, lassen sich über Odoo Meilensteine planen und die odoo zeiterfassung projekt für die Implementierung nutzen.
Allerdings zeigt die Praxis: Selbst bei optimaler Softwarewahl scheitern einen erheblichen Teil der Projekte an unklaren Prozessdefinitionen. Deshalb empfehlen wir, vor der Einrichtung eine detaillierte Bestandsaufnahme durchzuführen, insbesondere zu jtl wms wareneingang und jtl wms inventur.
Ergebnisse aus echten Projekten
Ein Lager- und Logistikdienstleister mit 18.000 Stellplätzen auf 4.200 Quadratmetern arbeitete bisher mit papierbasierten Prozessen. Kommissionierfehler lagen bei 3,2%, deutlich über dem Branchendurchschnitt von 0,5%. Inventuren dauerten 3–4 Tage und erforderten einen vollständigen Betriebsstopp. Zudem fehlte die Echtzeit-Transparenz über Lagerbestände, was zu manuellen Nachzählungen und Kundenunzufriedenheit führte.
Digitalisierung der Lagerstruktur und schrittweiser Rollout
Innerhalb von 18 Wochen wurde jtl wms implementiert. Zunächst erfolgte die vollständige Digitalisierung aller Lagerplätze mit QR-Codes und Klartext-Etiketten. Anschließend wurde eine ABC-Analyse durchgeführt, um Schnell-, Mittel- und Langsamdreher in optimierte Zonen einzuteilen. Im Pilotbereich für den größten Kunden (3.200 Stellplätze) kamen 12 Zebra TC52-MDE-Geräte zum Einsatz, die Kommissionierung, Wareneingang und Versand steuerten.
Dabei setzte das Team auf chaotische Lagerhaltung mit Systemführung: Jeder Artikel erhielt einen optimalen Lagerplatz, und Picklisten wurden nach Laufweg und Auftragspriorität optimiert. Nach zwei Wochen Pilotbetrieb sank die Fehlerquote im Testbereich deutlich spürbar.
Messbare Effizienzsteigerung nach dem Rollout
Nach dem schrittweisen Rollout auf alle zahlreiche Kunden reduzierte sich die Kommissionierfehlerquote deutlich, ein Rückgang deutlich. Inventuren dauerten nur noch einen Tag statt 3–4 Tage, und der Betriebsstopp entfiel vollständig. Die Wegführung der Picker optimierte sich durch die ABC-Zonierung, sodass die tägliche Lauflänge pro Mitarbeiter von 8 km auf 3,5 km sank. Gleichzeitig stieg die Transparenz: Kunden erhielten Echtzeit-Einblick in ihre Lagerbestände, was manuelle Nachfragen überflüssig machte.
Durch die Integration von jtl wms barcode scanner und die automatisierte Lagerplatzverwaltung konnte der Dienstleister seine Prozesse sowohl beschleunigen als auch die Kundenzufriedenheit deutlich steigern.
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Sie planen die Einführung von JTL-WMS oder optimieren bestehende Lagerprozesse? Mit unserer Erfahrung aus über 50 erfolgreichen JTL-Projekten begleiten wir Sie von der ersten Analyse bis zum Go-Live, ohne Ausfallzeiten und mit messbaren Effizienzgewinnen.
Wie wir Sie unterstützen
Unser Team aus zertifizierten JTL-Experten übernimmt für Sie:
- Individuelle Systemanalyse und Anforderungsworkshop (Dauer: 2 Tage)
- Konfiguration der jtl wms lagerplätze und Stellplatz-Hierarchien nach Ihren Logistikabläufen
- Integration von jtl wms barcode scanner-Lösungen für mobile Datenerfassung
- Schulung Ihrer Mitarbeiter in Wareneingang, Kommissionierung und Inventur (jtl wms inventur)
- Automatisierte Schnittstellen zu Versanddienstleistern und Shop-Systemen
Außerdem prüfen wir, ob Ihr Lager von zusätzlichen Modulen wie JTL-Packtisch+ profitiert, etwa für automatisierte Versandlabel-Generierung.
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Häufige Fragen zu JTL WMS Einrichten
Wie richte ich ein JTL-WMS-Lager ein und nutze den Einrichtungsassistenten?
Der Einrichtungsassistent führt Sie Schritt für Schritt durch die Grundkonfiguration. Zuerst definieren Sie Ihr Lager mit Lagerbereichen wie Wareneingang, Kommissionierung und Versand. Anschließend legen Sie Lagerplätze an, entweder manuell oder per CSV-Import. Der Assistent prüft automatisch die Verbindung zur JTL-Wawi und übernimmt bestehende Artikelstammdaten. Für eine optimale Struktur empfehlen wir, zunächst nur ein Testlager mit 10-20 Plätzen einzurichten, um Prozesse zu validieren.
Welche Voraussetzungen und Checklisten sind für die Einrichtung von JTL-WMS zu beachten?
Vor der Einrichtung benötigen Sie eine aktuelle JTL-Wawi-Version (mindestens 1.6) mit gültiger WMS-Lizenz. Hardware-seitig sind Windows-Server 2019/2022, Microsoft SQL Server 2019/2022 und mobile Endgeräte mit Android 8.0+ oder Windows 10/11 erforderlich. Eine Checkliste sollte folgende Punkte umfassen: Lagerplatzplanung, Barcode-Strategie, Benutzerrollen, Netzwerkkonfiguration (Ports 80/443 für Mobile Server) und Testdaten für den Wareneingang. Besonders kritisch ist die Firewall-Konfiguration für den jtl wms barcode scanner-Zugriff.
Wie viele Benutzerlizenzen benötige ich für JTL-WMS und wie kann ich weitere Benutzer hinzufügen oder deren Rechte verwalten?
JTL-WMS arbeitet mit Named-User-Lizenzen, jede aktive Benutzer-ID verbraucht eine Lizenz. Für ein Lager mit 5 Mitarbeitern benötigen Sie typischerweise 5 Lizenzen, wobei Admin-Zugänge separat zu planen sind. Benutzer legen Sie im JTL-Wawi-Benutzermanagement an und weisen ihnen Rollen wie „Kommissionierer“ oder „Lagerleiter“ zu. Rechte lassen sich granular steuern, etwa für jtl wms lagerplätze-Bearbeitung oder Inventur-Freigaben. Ein Lizenz-Monitoring zeigt an, welche Benutzer aktuell eingeloggt sind.
Wie richte ich den JTL-WMS Mobile Webserver ein und verbinde mobile Endgeräte für die Datenerfassung?
Der Mobile Webserver wird als Windows-Dienst installiert und benötigt eine feste IP-Adresse im lokalen Netzwerk. Nach der Installation konfigurieren Sie im Wawi-Adminbereich die Server-URL (z.B. http://192.168.1.100:8080) und aktivieren HTTPS für sichere Verbindungen. Mobile Geräte verbinden Sie über die JTL-WMS Mobile App, indem Sie die Server-URL eingeben und sich mit Wawi-Benutzerdaten authentifizieren. Für externe Lagerstandorte empfiehlt sich ein VPN-Tunnel, um den Zugriff auf den jtl wms wareneingang zu ermöglichen.
Kann ich JTL-WMS Mobile verwenden, wenn meine JTL-Wawi bei JTL gehostet wird, und welche Netzwerkeinstellungen sind dafür nötig?
Ja, die Nutzung ist möglich, erfordert jedoch spezielle Netzwerkeinstellungen. Da der Mobile Webserver lokal installiert wird, müssen Sie einen Reverse-Proxy einrichten, der die Verbindung zur gehosteten Wawi herstellt. JTL empfiehlt hierfür die Freigabe der Ports 80 und 443 sowie die Einrichtung eines VPN-Zugangs. Alternativ können Sie den Mobile Server in der JTL-Cloud betreiben, hierfür fallen zusätzliche Hosting-Kosten an. Achten Sie darauf, dass die Latenz unter 100 ms bleibt, um flüssige jtl wms inventur-Prozesse zu gewährleisten.
Benötige ich Barcode-Scanner für JTL-WMS und wie konfiguriere ich diese sowie Etiketten und Barcode-Formate?
Barcode-Scanner sind essenziell für effiziente Lagerprozesse. JTL-WMS unterstützt alle gängigen 1D- und 2D-Scanner (z.B. Zebra, Honeywell) über Bluetooth oder USB. Die Konfiguration erfolgt im Wawi-Adminbereich unter „Barcode-Einstellungen“, wo Sie Formate wie Code 128 oder QR-Codes für Artikel, Lagerplätze und Aufträge definieren. Für Etiketten empfehlen wir die Verwendung von JTL-eigenen Vorlagen oder die Anpassung mit dem JTL-Designer. Besonders wichtig ist die einheitliche Kennzeichnung aller jtl wms lagerplätze mit maschinenlesbaren Codes.
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Anforderungsworkshop und Lagerstruktur-Analyse
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Einrichtung von jtl wms lagerplätze, Benutzerrollen und jtl wms barcode scanner-Anbindung
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