Kernaussagen
- Effiziente Kommissionierung spart Zeit und reduziert Lagerfehler.
- Scannerbasierte Prozesse beschleunigen die Auftragsabwicklung im Lager.
- Individuelle Pickstrategien optimieren die Wege und steigern die Produktivität.
- Professionelle Einrichtung verhindert typische Stolpersteine im Tagesbetrieb.
- Klar strukturierte Listen minimieren Suchzeiten und erhöhen die Pickgenauigkeit.
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Außerdem passen sich Picklisten dynamisch an: Sie berücksichtigen Versanddienstleister, Prioritäten und Artikelmerkmale wie Gewicht oder Gefahrgutkennzeichnung.
Zudem integrieren sich professionelle Lösungen in den gesamten Warenausgangsprozess. Nach dem Scannen mit einem jtl wms barcode scanner erfolgt automatisch die Übergabe an den JTL-Packtisch, wo eine zweite Prüfung stattfindet. So schließen Sie den Kreislauf von der Kommissionierung bis zum Versand ohne Medienbrüche.
Entscheidend ist auch die Flexibilität: Ob Einzelpicks, Multipicks oder Batch-Kommissionierung, das System muss Ihre spezifischen Anforderungen abbilden. Wir empfehlen, vor der Implementierung mindestens drei Testläufe mit realen Auftragsdaten durchzuführen, um die optimale Konfiguration zu finden.
Überblick
Picklisten bilden das Herzstück der Kommissionierung in JTL-WMS. Sie steuern, welche Artikel in welcher Reihenfolge und Menge aus dem Lager entnommen werden, um Kundenaufträge zu erfüllen. Das System ersetzt manuelle Papierlisten durch digitale, scannergestützte Prozesse. Diese laufen direkt auf mobilen Endgeräten wie dem jtl wms barcode scanner ab.
Jede Pickliste entsteht automatisch aus offenen Aufträgen und berücksichtigt mehrere Faktoren: Lagerplatz, Artikelgewicht, Versanddienstleister und Priorität. Ein mittelständischer Online-Shop mit zahlreichen Artikeln reduziert dadurch die Laufwege im Lager, da die Software die optimale Route zwischen den Regalen berechnet. Gleichzeitig verhindert die digitale Erfassung Fehler, die bei manueller Eingabe entstehen, etwa falsche Mengen oder Artikelnummern.
Vom Auftrag zur fertigen Lieferung
Sobald ein Auftrag den Status „versandfertig“ erreicht, generiert JTL-WMS die Pickliste. Ihr Mitarbeiter scannt zunächst den Auftragsbarcode, dann jeden Artikel während der Entnahme. Dabei prüft das System in Echtzeit, ob der richtige Artikel am richtigen Lagerplatz entnommen wird. Bei Abweichungen, etwa einem falschen Artikel oder einer zu geringen Menge, blockiert die Software den Vorgang und zeigt eine Fehlermeldung an.
Anschließend übergibt die Pickliste die kommissionierten Artikel an den Packtisch. Hier erfolgt eine weitere Kontrolle: Jeder Artikel wird erneut gescannt und mit dem Auftrag abgeglichen, bevor das Paket versiegelt wird. Diese doppelte Prüfung reduziert Retouren durch falsche Lieferungen. Besonders bei chargenpflichtigen Artikeln oder Mindesthaltbarkeitsdaten (MHD) ist JTL WMS Picklisten unverzichtbar.
Zudem lassen sich Picklisten nach verschiedenen Strategien gruppieren. Ein Modehändler mit saisonalen Kollektionen nutzt beispielsweise Zonen-Picking: Artikel aus der gleichen Lagerzone werden gebündelt kommissioniert, um Laufwege zu minimieren. Gleichzeitig priorisiert das System Expressaufträge automatisch, sodass diese innerhalb kurzer Zeit versandfertig sind, ohne manuelle Eingriffe.
Das Problem, das viele bei JTL WMS Picklisten unterschätzen
Viele Online-Shops starten mit der JTL-Wawi und merken erst später, dass papierbasierte Picklisten im Lager schnell an Grenzen stoßen. Sobald mehrere Mitarbeiter gleichzeitig kommissionieren oder Aufträge mit mehr als zehn Positionen anfallen, häufen sich Fehler: falsche Artikel, falsche Mengen oder doppelt gepickte Positionen. Gleichzeitig steigt der Zeitaufwand, weil Mitarbeiter lange Laufwege zurücklegen müssen oder sich gegenseitig behindern.
Außerdem fehlt die Echtzeit-Synchronisation zwischen Lager und Shop. Wenn ein Artikel bereits gepickt, aber noch nicht versendet wurde, bleibt er im System als verfügbar markiert, obwohl er physisch nicht mehr im Regal liegt. Das führt zu Überverkäufen und manuellen Korrekturen, die zusätzliche Arbeitszeit kosten.
Wie JTL-WMS Picklisten diese Probleme lösen
Die Lösung generiert dynamische Picklisten, die sich automatisch an Ihre Lagerstruktur anpassen. Dabei werden Aufträge nach Laufweg optimiert, sodass Ihre Mitarbeiter weniger Zeit mit Suchen und Laufen verbringen. Gleichzeitig prüft das System jeden Pickvorgang per jtl wms barcode scanner, um Fehler sofort zu erkennen und zu korrigieren.
Ein weiterer Vorteil: Die Integration mit jtl wms lagerplätze sorgt dafür, dass Bestände in Echtzeit aktualisiert werden. Sobald ein Artikel gepickt wird, blockiert das System ihn für weitere Aufträge, Überverkäufe gehören damit der Vergangenheit an. Besonders für Shops mit hohem Auftragsvolumen oder komplexen Lagerstrukturen ist diese Automatisierung ein entscheidender Effizienzgewinn.
Zudem lassen sich Prioritäten setzen: Eilaufträge werden automatisch nach vorne gezogen, während Standardaufträge in optimierten Chargen abgearbeitet werden. Das spart nicht nur Zeit, sondern reduziert auch Stress in Ihrem Lagerteam.
Diese Effekte zahlen sich aus
Diese Leistungen stecken drin
Vom Start bis zur Umsetzung, der Ablauf
Anbieter und Optionen im Check
SmartSolution-4u ist eine spezialisierte JTL-Agentur mit über 11 Jahren E-Commerce-Expertise. Wir haben mehr als 500 JTL-Projekte im DACH-Raum erfolgreich umgesetzt und unterstützen Sie bei der professionellen Einrichtung von JTL WMS Picklisten. Unser Team aus 50+ E-Commerce-Experten sorgt dafür, dass Ihre Lagerprozesse effizient, fehlerfrei und skalierbar werden.
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Was Kunden über unsere Arbeit sagen
Wer Picklisten effizient verwalten möchte, steht vor der Wahl zwischen verschiedenen Lagerverwaltungssystemen. Dabei spielen Funktionsumfang, Integrationstiefe und Kosten wichtig. Der folgende Vergleich zeigt die wichtigsten Unterschiede zwischen JTL-WMS, Odoo Lager und einer manuellen Lösung auf Basis von jtl wms lagerplätze.
| Kriterium | JTL-WMS Professional | Odoo Lager | Manuelle Lösung (JTL-Wawi) |
|---|---|---|---|
| Lagerplatzverwaltung | Vollständige Platz- und Zonenlogik mit jtl wms barcode scanner-Unterstützung | Mehrstufige Lagerplatzhierarchie, aber ohne native MDE-Integration | Nur Lagerebene, keine Platzzuordnung |
| Picklisten-Optimierung | Automatisierte Laufwegoptimierung, Multipicklisten, Priorisierung nach Versanddienstleister | Grundlegende Picklisten, aber keine dynamische Routenplanung | Manuelle Drucklisten ohne Optimierung |
| Integration mit Packprozess | Anbindung an JTL-Packtisch mit Scan-Kontrolle und Versandlabel-Druck | Separate Packstation-Module, aber keine direkte WMS-Integration | Keine automatisierte Kontrolle, manuelle Prüfung erforderlich |
| Kosten (ab) | 199,00 EUR/Monat | Ab 49,00 EUR/Monat (Community Edition), Enterprise ab 120,00 EUR/Monat | Keine zusätzlichen Lizenzkosten, aber höhere Personalkosten |
| Einsatzbereich | Mittelgroße bis große Lager mit komplexen Prozessen (z. B. 18.000 Stellplätze) | Kleinere bis mittlere Lager mit Standardanforderungen | Kleine Lager mit geringem Pickvolumen |
Außerdem zeigt die Praxis: Während JTL-WMS und Odoo Lager eine Projektzeiterfassungsfunktion für Lagerprozesse bieten, fehlt diese bei manuellen Lösungen vollständig. Gleichzeitig ermöglicht JTL-WMS die Planung von Meilensteinen für Lagerprojekte, etwa bei der Einführung neuer Kommissionierzonen oder der Umstellung auf Multipicklisten.
Für Unternehmen mit hohem Pickvolumen lohnt sich der Umstieg auf JTL-WMS besonders, wenn bereits JTL WMS Picklisten genutzt werden.

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Ein Logistikdienstleister mit 42 Mitarbeitern im Lager und 18.000 Stellplätzen auf 4.200 Quadratmetern stand vor einer zentralen Herausforderung: Die papierbasierte Lagerverwaltung führte zu einer Kommissionierfehlerquote von 3,2%, deutlich über dem Branchendurchschnitt. Bei täglich 850 Aufträgen bedeutete das rund 27 Fehler pro Tag, die Rücksendungen, Nachlieferungen und Kundenbeschwerden nach sich zogen.
Gleichzeitig fehlte die Echtzeit-Transparenz über Lagerbestände, und die jährliche Inventur dauerte mehrere Tage mit vollständigem Betriebsstopp. Die ineffiziente Wegführung der Picker führte zu bis zu 8 Kilometern Laufweg pro Person und Tag, während Schnell- und Langsamdreher ohne Systematik gemischt gelagert wurden.
Maßnahmen: Digitalisierung und Prozessoptimierung
Innerhalb von 18 Wochen setzten wir eine vollständige Digitalisierung der Lagerstruktur um. Alle 18.000 Stellplätze wurden mit QR-Codes und Klartext-Etiketten versehen und in JTL-WMS Professional importiert. Eine ABC-Analyse der Bestände aller acht Kunden ermöglichte eine Zoneneinteilung in Schnell-, Mittel- und Langsamdreher, wobei 4.200 Artikel in optimierte Lagerbereiche umgelagert wurden.
Der Rollout erfolgte in drei Phasen: Zunächst wurde ein Pilotbereich mit einem der größten Kunden (3.200 Stellplätze) live geschaltet. Hier kamen 12 Zebra TC52-MDE-Geräte für die Kommissionierung und 4 für den Wareneingang zum Einsatz. Das System führte die Picker durch chaotische Lagerhaltung, wies Einlagerungsplätze automatisch zu und ermöglichte eine dreifache Verifizierung beim Versand (Scan Lagerplatz, Artikel, Versandlabel).
Nach zwei Wochen Pilotbetrieb sank die Fehlerquote im Pilotbereich deutlich spürbar. Anschließend wurde das System schrittweise auf alle acht Kunden ausgerollt, wobei kundenspezifische Anforderungen wie Chargenverfolgung und SSCC-Etiketten integriert wurden. 42 Lagermitarbeiter durchliefen drei vierstündige Schulungen, um die neuen Prozesse sicher zu beherrschen.
Messbares Ergebnis: Effizienzsteigerung und Fehlerreduktion
Die Einführung von JTL-WMS Professional führte zu einer drastischen Reduktion der Kommissionierfehler: Die Quote sank von durchschnittlich deutlich spürbar. Bei 850 täglichen Aufträgen bedeutet das nur noch wenige Fehler pro Tag. Gleichzeitig reduzierten sich die Laufwege der Mitarbeiter um deutlich, was die Produktivität deutlich steigerte. Die jährliche Inventur konnte durch die Echtzeit-Bestandsführung auf einen Tag verkürzt werden, ohne Betriebsunterbrechung.
Die Echtzeit-Bestandstransparenz ermöglichte es den Kunden, ihre Lagerbestände jederzeit abzurufen, ohne manuelle Zählungen durchführen zu müssen. Die Investition in die Digitalisierung zahlte sich damit sowohl in messbaren Effizienzgewinnen als auch in einer höheren Kundenzufriedenheit aus.
Die wichtigsten Fragen, kurz beantwortet
Sie möchten Ihre Lagerprozesse mit JTL WMS Picklisten optimieren, wissen aber nicht, wo Sie anfangen sollen? In einem unverbindlichen Erstgespräch analysieren wir Ihre aktuellen Abläufe und zeigen Ihnen konkrete Lösungswege auf, ohne Verpflichtungen, ohne Verkaufsdruck.
Dabei gehen wir gezielt auf Ihre Anforderungen ein: Ob Sie Multipicklisten für hohe Auftragsvolumina benötigen, Laufwege durch jtl wms lagerplätze verkürzen wollen oder eine reibungslose Integration mit Ihrem Shop-System suchen, wir finden die passende Strategie.
Außerdem erhalten Sie eine klare Einschätzung, welche Module für Ihr Unternehmen sinnvoll sind und wie Sie typische Stolpersteine wie unvollständige Reservierungen oder langsame Inventuren vermeiden. Das Gespräch dauert wenigen Minuten und findet telefonisch oder per Videocall statt, ganz nach Ihrer Präferenz.
Vereinbaren Sie jetzt Ihren Termin unter 0231-58687550 oder schreiben Sie uns eine E-Mail an info@smartsolution-4u.com. Alternativ können Sie direkt über unser Kontaktformular einen Wunschtermin angeben, wir melden uns innerhalb von wenigen Stunden bei Ihnen.
Bereit für JTL WMS Picklisten? Jetzt loslegen
Was ist eine Pickliste in JTL-WMS?
Eine Pickliste in JTL-WMS ist ein digitaler Arbeitsauftrag, der Lagermitarbeitern zeigt, welche Artikel in welcher Menge und von welchen jtl wms lagerplätzen entnommen werden müssen. Sie wird automatisch aus offenen Aufträgen generiert und optimiert die Laufwege im Lager, etwa durch Zonenpriorisierung oder Versanddienstleister-spezifische Sortierung. Die Liste erscheint direkt auf dem MDE-Gerät oder als Ausdruck und reduziert manuelle Fehler bei der Kommissionierung.
Wie erstelle und bearbeite ich Picklistenvorlagen in JTL-WMS?
Picklistenvorlagen legen Sie im JTL-WMS-Administrationsbereich unter „Einstellungen > Kommissionierung“ an. Dort definieren Sie Regeln wie Auftragspriorität, Versandart oder Mindestbestände, die automatisch auf die Liste übernommen werden. Bearbeiten Sie Vorlagen, indem Sie Filterkriterien anpassen, zum Beispiel, um nur Aufträge für DHL oder bestimmte Lagerzonen zu berücksichtigen. Änderungen wirken sich sofort auf alle zukünftigen Picklisten aus, ohne bestehende Aufträge zu beeinflussen.
Wie kann ich zeitgesteuerte Picklisten in JTL-WMS anlegen?
Zeitgesteuerte Picklisten richten Sie über den „Planer“ in JTL-WMS ein, indem Sie feste Startzeiten und Intervalle festlegen, etwa täglich um 6 Uhr für Expressaufträge. Das System generiert dann automatisch Listen für alle bis dahin eingegangenen Aufträge, die den Vorlagenkriterien entsprechen. Besonders effizient ist JTL WMS Picklisten in Kombination mit odoo zeiterfassung projekt, wenn Lagerprozesse mit Produktions- oder Versandzeiten synchronisiert werden müssen.
Was sind Multipicklisten in JTL-WMS und wie werden sie verwendet?
Multipicklisten fassen mehrere Aufträge zu einer einzigen Picktour zusammen, um Laufwege zu minimieren. Sie eignen sich besonders für Shops mit vielen Kleinaufträgen oder ähnlichen Artikeln, da das System identische Positionen automatisch bündelt. Die Kommissionierung erfolgt dann artikelweise statt auftragsweise, ein Mitarbeiter pickt beispielsweise alle benötigten Einheiten eines Artikels auf einmal und verteilt sie später auf die einzelnen Pakete.
Werden nur vollständig lieferbare Aufträge auf die Pickliste gesetzt?
Standardmäßig ja: JTL-WMS setzt nur Aufträge auf die Pickliste, deren Positionen vollständig im Lager verfügbar sind. Allerdings können Sie in den Vorlageneinstellungen Ausnahmen definieren, etwa für Teilkommissionierungen oder Backorders. Fehlende Artikel werden dann auf der Liste markiert, sodass Mitarbeiter sie überspringen oder separat bearbeiten können. Diese Flexibilität ist besonders für Shops mit hoher Retourenquote oder saisonalen Engpässen relevant.
Warum wird ein bestimmter Auftrag nicht auf eine Picklistenvorlage gesetzt?
Typische Gründe sind fehlende Lagerbestände, falsche Versandart-Zuordnung oder manuelle Sperren im Auftrag. Prüfen Sie zunächst das Reservierungsprotokoll in der JTL-Wawi, dort sehen Sie, ob Artikel blockiert oder anderen Aufträgen zugewiesen wurden. Häufig liegt das Problem auch in den Vorlageneinschränkungen: Wenn die Vorlage beispielsweise nur DHL-Aufträge berücksichtigt, erscheint ein UPS-Auftrag nicht auf der Liste. Ein weiterer häufiger Fehler: Der Auftrag wurde erst nach der letzten Picklistengenerierung angelegt.
Analyse:
Wir prüfen Ihre aktuellen Lagerprozesse und identifizieren Optimierungspotenziale, kostenlos und unverbindlich.
Setup:
Einrichtung der Picklisten-Logik, Schulung Ihres Teams und Anbindung an odoo projektmanagement it oder andere ERP-Systeme.
Go-Live:
Testphase mit parallelem Betrieb, bevor Sie vollständig auf die neue Lösung umsteigen.